Mein Herz schlägt für das Land

Damit meine ich sowohl für unsere gemeinsame Heimat Hessen als auch im Besonderen für die ländlichen Regionen. Aufgewachsen und geprägt in Nordhessen, weiß ich welche unglaubliche Entwicklung die ländliche Struktur im Herzen Deutschlands in den letzen zwei Jahrzehnten genommen hat. Ich lebe gerne und bewusst in meinem Dorf, wo ich Strukturen habe, die mich tragen und stützen.

Deswegen gilt der Schwerpunkt meiner Arbeit immer den Fragen der Weiterentwicklung des ländlichen Raumes. Egal, ob Infrastruktur, ärztliche Versorgung oder demographischer Wandel. Es gilt hier Antworten zu geben, die die Menschen überzeugen, um auch zukünftig gerne "auf dem Land" zu wohnen.

Bildung und Ausbildung

Wir brauchen für unsere junge Generation die bestmögliche Ausbildung. Deswegen bin ich sehr froh, dass unsere Schulen so gut ausgestattet sind, wie nie zu vor. Wir hatten noch nie mehr Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen und noch nie waren im Durchschnitt die Klassen so klein wie heute. Dabei verkenne ich nicht, dass die Herausforderungen für meine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen immer größer geworden sind. Darauf haben wir als politisch Verantwortliche Antworten zu geben. Dies muss immer vom Kind aus gedacht sein . Kein Kind ist gleich. Deswegen bin ich für ein differenziertes Schulsystem, was allen Kindern gerecht wird. Einheitsschule ist Einheitsbrei.

Infrastruktur

Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist das A und O für das Leben auf dem Land. Dazu gehört für mich in erster Linie der Breitbandausbau und die Verkehrsverbindungen, egal, ob Schiene, Straße oder Radweg. Nur wer gut angebunden ist, ist wirklich frei seinen Wohnort zu wählen und auch das Leben in der ländlichen Region attraktiv zu finden. Der Bau der A 44 und der A 49, der gerade durchgeführt wird, ist ein wichtiges Beleg, dass wir in unserer nordhessischen Heimat bald vollständig angebunden sind. Die Breitband Nordhessen GmbH bindet die Dörfer dank Unterstützung der Landesregierung an. Jetzt brauchen wir noch schnellstmöglich ein Konzept zur Verkabelung der "letzen Meile", damit alle auch von Bandbreiten jenseits der 100Mbit (Download) profitieren können.

Demographische Herausforderungen

Unsere Gesellschaft wird Gott sei Dank immer älter, aber dies bedeutet auch neue Herausforderungen im Bereich Pflege und medizinische Versorgung. Hierauf muss sich auch das Augenmerk der Landespolitik richten. Wir haben als CDU im Schwalm-Eder-Kreis viele Vorschläge gemacht, wie wir hier junge Mediziner ansiedeln können und wie wir die Versorgung auf dem Lande sicherstellen können. Hieran werde ich weiterarbeiten. Versprochen.

Die großen Herausforderungen, vor denen wir stehen, zwingen uns alle zur Zusammenarbeit. Sie können nicht im Sinne des alten nationalstaatlichen Denkens von den einzelnen Ländern allein bewältigt werden."
Helmut Kohl
(Rede anläßlich der Verleihung der Konrad-Adenauer-Preise der Deutschland-Stiftung am 16. Juni 1996 in München)

Hessen ist unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland, Europa unsere Zukunft

Dieses Zitat des europäischen Ehrenbürgers Helmut Kohl gilt mehr denn je. Die Herausforderungen werden nicht weniger und die Antwort auf alle globalen Fragen, kann nicht die Hoffnung sein, dass wir wieder alles nationalstaatlich versuchen zu lösen. Dabei bin ich nicht blind. Ich sehe, dass die europäischen Staaten immer noch nicht genügend bereit sind, gemeinsame Ziele zu formulieren und umzusetzen.

Für den schnellen Wahlerfolg bei nationalen Wahlen wird manche europäische Lösung geopfert, denn es ist bequem, mit dem Finger auf Brüssel zu zeigen. Europa hat nur dann eine echte Chance, wenn alle bereit sind ein wenig zu- und abzugeben. Niemand hat die Weisheit allein gepachtet und der Kompromiss ist keine Schande, sondern notwendiges Mittel einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft.