Dazu schreibt Alexander Wittke von nh24.de

Feuerwehr der Gemeinde Gilserberg stellt zwei Fahrzeuge in den Dienst der Allgemeinheit
GILSERBERG. Die Feuerwehr der Gemeinde Gilserberg im Schwalm-Eder-Kreis hat am Freitagabend zwei neue Fahrzeuge offiziell in Dienst gestellt. Damit ist der Bevölkerungsschutz der Hochlandgemeinde, auch durch die ausgezeichnete Ausbildung ihrer Feuerwehrleute, auf dem Stand der Zeit.

Der gebraucht erworbene und komplett aus Spenden finanzierte Kommandowagen, ein nahezu wie ein Notarzteinsatzfahrzeug ausgestatteter Opel Insignia mit Allradantrieb, steht ab sofort den 14 Voraushelfern (First Responder) der Gemeinde zur Verfügung. Das Geld kam durch einen Spendenaufruf zusammen, dem viele Einzelspender, Firmen, Banken und auch die Matthias Kaufmann Stiftung gefolgt waren. Da die Spenden wohl die Kosten des Fahrzeugs übersteigen werden, sollen die übrigen Mittel in die medizinische Ausstattung der First Responder investiert werden.

Das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) ersetzt ein 30 Jahre altes Löschfahrzeug (LF 16). Das Fahrzeug hat die Gemeinde 250.000 Euro gekostet, vom Land kam ein Zuschuss in Höhe von 72.000 Euro. Offen ist noch ein Zuschuss des Schwalm-Eder-Kreises aus dem Kreisausgleichsstock. Zusätzlich zum Anschaffungspreis des Fahrzeugs standen 50.000 Euro für dessen Aufrüstung im Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan der Gemeinde. Durch die passgenaue Beladung, für die Gemeindebrandinspektor Markus Böse, sein Stellvertreter Oliver Neuwirth und Jörg Herche verantwortlich zeichnen, konnten hier 20.000 Euro eingespart werden. „Insgesamt sind es dann noch rund 180.000 Euro, die bei der Gemeinde Gilserberg bleiben“, so Gilserbergs Bürgermeister Rainer Barth.

Big Jupiter

Im Vorfeld der Fahrzeugübergabe suchte die Feuerwehr bereits einen Namen für das neue Fahrzeug. Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug schien dann doch etwas sperrig und lang, wie Markus Böse erklärte. Die Kinder des Hochlandes waren deshalb aufgerufen, sich an der Namensfindung zu beteiligen. „Hubert“ sollte den dritten Platz belegen, „Grisu“ folgte und geworden ist es letztendlich „Big Jupiter“, dessen Namensvetter in der Kinderserie „Feuerwehrmann Sam“ seine Dienste verrichtet. Den Namen hatte Sebastian Stehling eingereicht, der dann die Stoßstange des Fahrzeugs auch gleich mit „Big Jupiter“ bekleben durfte.

Zitate:

„Jeder ist so viel Wert, wie das, worum er sich bemüht“. Helmut Balamagi (Kreisbeigeordneter) zitiert den römischen Kaiser Marc Aurel.

„Ausrüstung kann man zur Not kaufen. Was man nicht kaufen kann sind Menschen, die bereit sind, diese zu fahren und im entscheidenden Moment dabei zu sein“. (Staatssekretär Mark Weinmeister)

„Das Beste ist für unsere Ehrenamtlichen gerade gut genug.“ Fritz Kaufmann von der Matthias Kaufmann Stiftung.

Quelle:
http://nh24.de/2018/04/14/__trashed/

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag